Investment verlangt Risikobereitschaft
Waste Connections: Gewinne aus der Tonne

Geld stinkt nicht, selbst wenn es vom Müll kommt. Wie das funktioniert, beweist Waste Connections. Seit der Gründung 1997 kaufte der US-Entsorger mehr als 130 Firmen und stieg zum führenden Entsorger im Westen der USA auf.

DÜSSELDORF. Die Konzentration auf kleinere Firmenübernahmen machte sich bezahlt. Im Branchenvergleich ist die Verschuldung moderat, die Nettomarge mit sieben Prozent überdurchschnittlich. Das Abfallgeschäft in den USA bietet weitere 500 potenzielle Übernahmekandidaten.

Waste Connections konzentriert sich auf die Entsorgung und Aufbereitung ungefährlicher Abfallstoffe in dünn besiedelten Regionen mit verhältnismäßig geringer Wettbewerbsintensität. Langfristige Verträge mit Kommunalbehörden machen das Geschäft relativ stabil - auch in härteren Zeiten. Nach 377 Millionen Dollar im Vorjahr steuern die kalifornischen Müllmänner 2002 auf knapp eine halbe Milliarde Dollar Umsatz zu. Der Reingewinn dürfte von 30 Millionen auf 50 Millionen Dollar ansteigen.

Mit einem 2002er-KGV von 17 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von zwei ist die Aktie allerdings nicht mehr billig, ein Investment verlangt daher eine gewisse Risikobereitschaft.

Quelle: WirtschaftsWoche

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%