Investmentbank befürchtet Kürzung der Dividende
Merrill Lynch stuft Daimler-Chrysler auf 'Reduzieren' herunter

Die Analysten von Merrill Lynch haben die Aktien der Daimler-Chrysler AG von "neutral" auf "reduce" zurückgestuft. Mittelfristig gehen die Experten davon aus, dass der Titel ein hohes Rückschlagpotenzial hat.

afx LONDON. Langfristig bestätigten Merrill Lynch am Montag die Daimler-Aktie bei "neutral". Damit wird der Aktie nur ein begrenztes Wertsteigerungspotenzial beigemessen.

Die US-Investmentbank begründete ihre Abwertung mit den Befürchtungen, der Konzern werde im laufenden Geschäftsjahr die Dividende kürzen. Zudem sei Daimler-Chrysler durch sein Engagement beim angeschlagenen japanischen Autohersteller Mitsubishi Motors und durch die amerikanische Chrysler-Tochter weitaus abhängiger vom Massenmarkt geworden. Auf diesem Terrain bewegten sich auch die Konkurrenten Ford oder VW, für die die Bewertung deutlich niedriger liege.

Außerdem befürchten die Experten in Zukunft eine negative Geschäftsentwicklung bei Chrysler. Zwar seien die Zahlen im zweiten Quartal besser ausgefallen als erwartet, doch bereits im dritten Quartal könnten rückläufige Auslieferungen insbesondere auf den amerikanischen Markt die Investoren wieder enttäuschen.

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