Investmentbanken stark belastet
Merrill Lynch erwartet geringere Einnahmen

Die US-Investmentbank Merrill Lynch wird im dritten Quartal nach Worten von Firmen-Präsident Stan O'Neal wegen der Aktienmarktschwäche weniger einnehmen als in den drei Monaten zuvor.

Reuters NEW YORK. Im zweiten Quartal hatte der führende US-Broker Einnahmen in Höhe von 4,95 Mrd. $ erzielt und damit 11 % weniger als im Vorjahresquartal. In der Regel halten sich die großen Investmentbanken in den USA mit Geschäftsprognosen sehr zurück. Umso überraschender waren somit die Äußerungen des Merrill-Präsidenten am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Manhattan. O'Neal wird im Dezember David Komansky als Vorstandschefs bei Merrill ablösen.

"Wir werden unseren Weg auch in einem schwierigen Marktumfeld machen", sagte O'Neal weiter. Die wichtigen US-Aktienmarktindizes wie S&P oder Nasdaq seien schon das ganze Jahr über auf Talfahrt, weil Investoren von Bilanzskandalen geschockt worden seien. Die Ergebnisse der Investmentbanken waren in den vergangenen Monaten stark von der Schwäche an den Aktienmärkten belastet worden.

Merrill-Aktien legten am Mittwoch bis Handelsschluss an einer freundlichen New Yorker Börse mehr als vier Prozent zu auf 35,67 $.

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