Investmentbanking belastet
Societe Generale enttäuscht Analysten

Der Nettogewinn der französischen Bank Societe Generale ist im ersten Quartal angesichts eines schwachen Investmentbanking-Geschäfts stärker als erwartet zurückgegangen.

rtr PARIS. Der Gewinn nach Steuern sei zum Vorjahr um 24 % auf 511 Mill. ? gefallen, teilte das nach Marktkapitalisierung zweitgrößte französische Geldhaus am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 537 Mill. ? gerechnet. Auch der Netto-Ertrag aus dem reinen Bankgeschäft, der im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 3,675 Mrd. ? fiel, lag unter den Markterwartungen. Verantwortlich für die Ergebnisentwicklung sei ein 34-prozentiger Ertragsrückgang im Investmentbanking-Geschäft im Zuge der anhaltenden Schwäche der weltweiten Aktienmärkte, teilte die Bank weiter mit.

Marktteilnehmer reagierten überwiegend enttäuscht auf die Zahlen. "Die Ergebnisse geben uns nicht viel Grund zur Begeisterung", sagte Martin Peter, Analyst bei der WestLB Panmure. " Am Pariser Aktienmarkt verloren die Titel von Societe Generale bis zum Mittag gegen den Markttrend 3,6 % auf 76,70 ?. Seit Jahresbeginn hat sich der Aktienkurs allerdings rund 16 % besser entwickelt als der europäische Branchenindex.

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