Investmentfonds
Zwischenruf: Kollege Computer

Ein Gespenst geht um in Europas Fondsstuben, das Gespenst des vollautomatisch gesteuerten Investmentfonds.

Der Computer hat alle Kennzahlen parat und trifft frei von Emotionen seine Kauf- und Verkaufsentscheidungen. Werden menschliche Fondsmanager am Ende überflüssig? Soweit ist die Technologie noch nicht - und wird es wohl auch nie sein.

Denn auch bei Fonds, die mit Hilfe von Computern dirigiert werden, entscheidet am Ende immer noch der Mensch. Und das ist gut so. Denn die Rechner-Modelle basieren auf Entscheidungs- und Bewertungsprozessen, die von Menschen programmiert werden. Daher können diese Modelle fehlerhaft sein. Und gäbe es tatsächlich ein absolutes Modell, das immer die richtigen Entscheidungen trifft, so würde es nie funktionieren: Denn dann würden alle Anleger mit diesem Modell arbeiten, und alle würden die gleichen Aktien kaufen oder verkaufen wollen. Es gäbe keine Marktgegenseite mehr.

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