Investmentgschäft zeige Schwächen
Bei Merck Finck ist für die Dresdner nur ein "Marketperformer" drin

Skeptisch zeigen sich das Bankhaus Merck Finck & Co und die Landesbank Baden-Württemberg, wenn es um die Kursfantasie bei der Dresdner Bank geht.

ddp-vwd MÜNCHEN. Das Bankhaus Merck Finck & Co stuft die Aktien der Dresdner Bank auf "Marketperformer" nach zuvor "Outperformer". Wie die Analysten am Freitag in München mitteilten, nähmen sie auch die Gewinnschätzungen je Aktie für 2001 auf 1,36 Euro von 1,55 Euro und für 2002 auf 1,68 Euro von 2,00 Euro zurück. Grund dafür sei das schwache Ergebnis im Investmentbanking für das vierte Quartal des abgelaufenen Jahres. Zustande gekommen sei es durch hohe Kosten in der Risikovorsorge.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sieht die Entwicklung der Dresdner-Bank-Aktie weiterhin skeptisch. Sie erhöht aber wegen der angestrebten deutlichen Entlastung bei der Risikovorsorge ihre Ergebnisschätzung je Aktie für 2001 von 1,82 Euro auf 1,95 Euro. Für 2002 werde ein Ergebnis von 2,28 Euro je Aktie erwartet, sagte LBBW-Analystin Anja Ostrinsky in Stuttgart. Die geplante Verbindung mit der Allianz sei "aus Sicht der Dresdner-Bank-Aktionäre recht gut". Sie empfehle ihnen, das Übernahmeangebot der Allianz, das spätestens Ende Mai erwartet werde, anzunehmen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%