Investmentidee
Beim Banken-Poker mitspielen

Die deutsche Bankenlandschaft befindet sich im Umbruch. Spekulationen um Fusionen und Übernahmen reißen nicht ab - und bewegen die Kurse. Im Fokus stehen Postbank, Commerzbank und die Deutsche Bank. Doch aus dem Fusionspoker könnte ein andererals großer Gewinner hervorgehen. Die tägliche Investmentidee auf Handelsblatt.com.

FRANKFURT. Der Finanz- und Versicherungskonzern Allianz will sich von seiner Tochter, der Dresdner Bank, trennen. Wenig verwunderlich, denn die Ergebnisse der Dresdner Bank haben dem Mutterkonzern zuletzt die Bilanz verhagelt und den Aktienkurs belastet. Aktuell liegt der Kurs der Allianz-Aktie bei rund 115 Euro. Das ist deutlich weniger als im vergangenen Sommer - damals notierte sie bei rund 178 Euro.

Nach Ansicht von Analysten dürfte sich der Verkauf der Dresdner auszahlen. Ein kompletter Verkauf biete etwa 20 Prozent Kurspotential für die Allianz-Aktie, schreibt etwa Analyst Brian Shea von Merrill Lynch in einer Studie. Ohne die Belastungen durch die Dresdner Bank sei Allianz im Vergleich zu Konkurrenten deutlich unterbewertet. Für die Übernahme erscheine die Commerzbank als wahrscheinlichster Käufer. Für die Aktie bestätigte Einstufung "Kaufen" und dem Kursziel 145 Euro bestätigt.

Bereits mehrere Banken sollen sich für die Dresdner interessieren. Da wäre etwa die Commerzbank, die sich als ein starkes Gegengewicht zur Deutschen Bank positionieren will. Daneben hat die Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende vom Interesse der spanischen Banco Santander an der Dresdner erfahren. Und auch die britische Bank Lloyds TSB soll die Allianz-Tochter ins Visier genommen haben.

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