Investmentidee
Spekulation auf billigeres Kerosin

Steigende Treibstoffkosten sind der größte Belastungsfaktor der Fluggesellschaften. Dauerhafte Korrekturen beim Ölpreis könnten daher die gebeutelte Branche beflügeln. Die tägliche Investmentidee auf Handelsblatt.com.

Rohölpreise auf Rekordniveau zwingen die Fluggesellschaften zu unkonventionellen Lösungen beim Kampf gegen ausufernde Treibstoffkosten: Während sich die meisten Airlines vor allem mit üppigen Kerosinzuschlägen zu helfen versuchen, fliegt beispielsweise die belgische Linie Brussels Airlines nun einfach langsamer - außerdem soll unnützer Ballast wie Aschenbecher ausgebaut werden.

Ob solch kapriziöse Lösungen tatsächlich die Gewinnsituation der Gesellschaften spürbar verbessernund zu einer Erholung der stark gebeutelten Aktienkurse beitragen, ist zumindest zweifelhaft. Dennoch kann es sich für Investoren lohnen, auf ein Comeback der treibstoffintensiven Branche zu setzen.

Denn unter die Stimmen, die kein Ende der Rohöl-Hausse erwarten, mischen sich immer lauter auch solche, die eine Übertreibung im Markt sehen. Hierzu zählt nicht nur der amerikanische Börsenguru George Soros, der in einem aktuellen Interview im "Daily Telegraph" von einer Blase bei Öl spricht.

Zwanzig vom Handelsblatt befragte Öl-Analysten sehen den Preis für Rohöl der Sorte WTI im Jahr 2009 bei 87,50 Dollar je Barrel. Für 2010 wird mit einem weiteren Preisrückgang auf 84,90 Dollar gerechnet. Aktuell notiert der Preis noch knapp über 128 Dollar.

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