Investoren auf Rückzug
Aktionäre klagen gegen Metabox

Beim angeschlagenen Multimedia-Unternehmen Metabox ist nach Firmenangaben die angekündigte Schadensersatzklage der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) eingegangen. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Michael Graaff, räume dieser Klage jedoch nur geringe Erfolgschancen ein.

rtr FRANKFURT. Die Klage sei Metabox am Donnerstag zugestellt worden, teilte das Unternehmen am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Wie Metabox am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, hat eine zweite Investorengruppe dem Unternehmen eine Absage erteilt. Die Aktie stürzte am Neuen Markt zwischenzeitlich 40 % auf ein Jahrestief von 0,21 ?.

Vorstandsmitglied White tritt zurück

Über alternative Finanzierungsmöglichkeiten, unter anderem von Aktionärsseite, seien die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen, teilte Metabox am Donnerstag weiter mit. Das Vorstandsmitglied Peter White hat den Angaben zufolge sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

Bereits am Dienstag hatte Metabox mitgeteilt, die Investorengruppe, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung die bereitgestellten Aktien gezeichnet habe, wolle die zugesagte Bareinlage von einer Mill. ? nun doch nicht leisten. Der vorläufige Insolvenzverwalter bestreite jedoch die mögliche Vertragsauflösung und werde den Anspruch auf Zahlung gerichtlich geltend machen, hieß es.

Der Hersteller von Set-Top-Boxen für einen Internet-Zugang per Fernseher hatte Ende Mai die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

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