Investoren wollten Gewinne sicherstellen
Hongkonger Börse schliesst etwas leichter

Die Börse von Hongkong hat am Montag die letzte Sitzung im ausgehenden Jahr 2001 etwas leichter geschlossen. Der Hang Seng Index verlor 0,3 % auf 11 397,71 Zähler.

Reuters HONGKONG. Im Jahresvergleich büsste der Index 24,5 % ein. In der verkürzten Sitzung am Montag seien Aktien im Wert von bescheidenen 1,2 Mrd. HK-Dollar gehandelt worden. Händler sagten, angesichts der die Weltmärkte plagenden politischen und wirtschaftlichen Ungewissheiten hätten es Investoren vorgezogen, Gewinne sicher zu stellen.

Nur sechs der 33 im Hang Seng Index enthaltenen Werte hätten das Jahr mit Gewinn abgeschlossen, während 23 in Prozent zweistellige Verluste erlitten. "Dieses Jahr (2001) war wirklich enttäuschend", sagte Andrew To, Direktor bei Tai Fook Securities.

Zu den grössten Verlierern am Montag zählten China Unicom, die Aktien der zweitgrössten Mobiltelefongesellschaft auf dem Festland. Ausgesuchte Immobilienwerte wie Hysan Development oder Sino Land reihten sich ebenfalls unter die Verlierer. Henderson Land aber trotzten dem Trend und schlossen 3,8 % höher. Händler sahen gute Chancen in Immobilienwerten, da die meisten von ihnen mit einem grossen Abschlag zu ihrem Nettoinventarwert gehandelt würden.

Trotz positiver Konjunkturdaten aus den USA, die exportorientierten Werten wie Li & Fung oder Johnson Electric zum Jahresende geholfen hatten, zeigten sich die Marktbeobachter pessimistisch über den Zustand der Weltwirtschaft. Li & Fung büssten im Jahresvergleich fast 40 % ein und gehörten damit zu den Werten, die sich in 2001 am schlechtesten entwickelten. Noch schlechter waren Pacific Century CyberWorks , die 57,4 % einbüssten. Den grössten Gewinn zeigten die im Februar emittierten CNOOC , die 23,5 % zulegten. Die im Hang Seng am stärksten gewichteten Aktien des Finanzkonzerns HSBC Holdings schlossen das Jahr um 21 % tiefer auf 91,25 HK-Dollar.

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