Investorengruppe will Bareinlage doch nicht leisten
Metabox-Finanzier springt ab

Die Investorengruppe, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung des finanziell angeschlagenen Multimedia-Unternehmens Metabox die bereitgestellten Aktien gezeichnet hat, will nach Firmenangaben die zugesagte Zahlung der Bareinlage von einer Million Euro nun doch nicht leisten.

Reuters HANNOVER. Die Gruppe habe die entsprechenden Vereinbarungen aufgekündigt, teilte Metabox in einer Pflichtveröffentlichung am Dienstag nach Börsenschluss mit. Der vorläufige Insolvenzverwalter bestreite aber die Möglichkeit der Vertragsauflösung und werde den Anspruch auf Zahlung gerichtlich geltend machen, hieß es weiter.Zudem halte er sich weiter gehende gerichtliche Schritte vor. Die Verhandlungen der Metabox AG mit einer weiteren Investorengruppe seien derzeit nicht abgeschlossen, teilte das Unternehmen ferner mit.

Am Montag hatte der Insolvenzverwalter Michael Graaff noch gesagt, Metabox habe von der Investorengruppe, die bei der Kapitalerhöhung Ende Juli die angebotenen Aktien gezeichnet hatte, die bereits für Anfang August zugesagten Finanzmittel noch nicht erhalten. Die Gelder seien aber von der Gruppe weiterhin zugesagt, hatte Graaff gesagt.

Der Hersteller von Set-Top-Boxen für einen Internet-Zugang per Fernseher hatte Ende Mai die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Für die zur Fortführung der Geschäfte dringend benötigte Bareinlage waren Ende Juli eine Million Aktien zu je einem Euro bereitgestellt worden.

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