Investors Corner
Im Osten zu neuen Höhen

Das Börsenjahr 2004 wird als eines der schwierigeren Jahre in die Geschichte eingehen: Per Saldo stehen die bekannten Aktienindizes in der Nähe der Jahresanfangsstände, auch der Euro/US-Dollar-Wechselkurs befindet sich in den Regionen, in denen er sich schon im Frühjahr befand.

Auch Hedgefonds machte die mangelnde Volatilität und die Trendlosigkeit der Märkte zu schaffen. Dennoch gab es sie auch dieses Jahr wieder: Trendmärkte. Waren es in den vergangenen Jahren oftmals die asiatischen Märkte, so kann man dieses Jahr die osteuropäischen Märkte zu den großen Gewinnern zählen.

Nahezu alle Indizes notieren auf Jahreshöchstständen und ließen sich nicht beeindrucken von der mauen Börsenentwicklung der Industrienationen. Die oftmals in Deutschland recht unbekannten Werte wiesen dabei eine oftmals noch bessere Performance auf: So hat sich beispielsweise die tschechische Aktie CEZ nahezu verdoppelt! Volkswirtschaftlich befindet sich die gesamte Region in einem gesunden Wachstumspfad. So werden die Volkswirtschaften von Polen, Tschechien und Ungarn zwischen 3,3 und 5,5 Prozent wachsen und damit Westeuropa klar hinter sich lassen. Auch die weiteren volkswirtschaftlichen Indikatoren zeigen allesamt in die richtige Richtung: Die Wechselkurse haben sich mehr oder weniger stabilisiert, auch die Inflationszahlen nähern sich EU-Standards an und liegen nicht mehr auf den hohen Niveaus der 90er-Jahre. Viel Fantasie haben alle Märkte von der EU-Osterweiterung: Hier versprechen sich Volkswirte eine weitere Belebung der Wirtschaft.

Investitionen in den osteuropäischen Aktienmarkt sind dennoch nicht sehr einfach: Oftmals mangelt es den Märkten an der nötigen Transparenz. Viele Unternehmen werden nicht von den großen Investment-Banken beobachtet, so dass häufig das nötige Research fehlt.

Dennoch gibt es einige sehr interessante Möglichkeiten, am Potenzial dieser Region zu partizipieren. Mit Indexzertifikaten haben Anleger die Möglichkeit, nicht nur einen Wert, sondern mehrere Werte einer Region direkt mit einem Investment zu kaufen. So enthält der ungarische Index HTX 10 verschiedene Aktienwerte. Anleger müssen sich hier nicht mehr um eine Diversifikation kümmern, da sie gestreut investiert sind. Freunde der charttechnischen Analyse werden momentan im Osten ganz besonders fündig: Viele Aktien notieren auf Jahres- oder Allzeithochs und befinden sich in intakten Aufwärtstrends. Unipetrol befindet sich in einem fast zweijährigen Aufwärtstrend, ohne ein Nachlassen der Dynamik verspüren zu lassen.

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