Invetsitionspleite im Space-Park
Millionen-Investitionen sollen Bremens Wirtschaft voran bringen

Sparen und trotzdem kräftig die Wirtschaft fördern - so lautet das Sanierungskonzept der großen Koalition in Bremen. Rund 1,3 Milliarden Euro hat das Land seit 1999 investiert und das mit wechselndem Erfolg. SPD und CDU verweisen stolz auf das Wirtschaftswachstum, das 2002 mit 0,9 Prozent schon im dritten Jahr in Folge über dem Bundesschnitt lag.

Hb/dpa DÜSSELDORF/BREMEN. Grüne und FDP kreiden der Regierung dagegen häufig das Verschleudern von Steuergeldern an. Die heftigste Kritik richtet sich gegen den "Space-Park". Der Touristenattraktion auf der früheren Werft AG "Weser" fehlen Mieter für die angegliederte Einkaufsmeile, die für September 2002 geplante Eröffnung ist geplatzt. Ein Drittel der rund 500 Millionen Euro für das Projekt kommen vom Land. Grüne und FDP befürchten eine "Investitionspleite".

Der Ausbau des Containerterminals in Bremerhaven ist dagegen wenig umstritten. Der gesamte Hafenumschlag stieg von 1995 bis 2002 von 31,2 Millionen auf 46,2 Millionen Tonnen. Der weitere Ausbau mit Investitionen von 500 Millionen Euro ist bereits beschlossen.

Die SPD plädiert inzwischen aber für eine "Neujustierung" der Investitionspolitik in der kommenden Wahlperiode. Dann soll mehr Geld in die Bildung und in die Verbesserung der Lebensqualität fließen.

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