Inzwischen mehr als 40 000 Mitarbeiter
Würth will Wachstum forcieren

Mit der weiteren Verstärkung seiner mehr als 22 000 Mann starken Vertriebsmannschaft will der weltgrößte Schrauben- und Werkzeughändler Würth sein Wachstum in diesem Jahr wieder forcieren. Nach einem Zuwachs von 1,6 % im ersten Quartal soll der Umsatz 2003 um drei bis fünf Prozent zulegen.

Reuters KÜNZELSAU. Im Januar habe die Mitarbeiterzahl insgesamt die Marke von 40 000 überschritten, Ende März seien 22 631 Verkäufer für Würth tätig gewesen, sagte Konzernführungs-Sprecher Walter Jaeger am Mittwoch in Künzelsau. Im Jahr 2002 hatte Würth 2729 Verkäufer eingestellt. In den ersten drei Monaten 2003 sei der Umsatz um 1,6 % auf 1,37 Mrd. ? gewachsen, das operative Ergebnis um elf Prozent auf 82,6 Mill. ? gestiegen, hieß es weiter. Dabei profitierte Würth erneut vom Auslandsgeschäft, die Umsätze in Deutschland legten nur um 0,5 % zu.

2002 war der Umsatz von Würth in Deutschland angesichts der Rezession im Baugewerbe sogar um drei Prozent geschrumpft. Im Konzern stieg der Umsatz aber um 1,6 % auf den Rekordwert von 5,37 Mrd. ?. Das Betriebsergebnis von 281 (Vorjahr: 270) Mill. ? vor Steuern sei nach 2000 das zweitbeste in der Firmengeschichte gewesen. Vor einem Jahr hatte Würth jedoch noch mit vier Prozent mehr Umsatz und einem operativen Ergebnis von mehr als 300 Mill. ? gerechnet. Für 2003 peilt Würth ein stabiles Betriebsergebnis an.

Die Ratingagentur Standard & Poor's bewertet die Verbindlichkeiten von Würth mit dem für ein nicht börsennotiertes Unternehmen ungewöhnlichen Rating "A" und einem stabilen Ausblick.

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