IPO-Internetplattform will selbst an die Börse
Publity plant für 2001 den Börsengang

vwd BERLIN. Die IPO-Internetplattform publity AG, Leipzig, die noch in diesem Jahr auch ihren rechtlichen Sitz nach Berlin verlegen wird, plant für das kommende Jahr den eigenen Börsengang. Wie Vorstandsprecher Franz-Philippe Przybyl am Donnerstag in einem Pressegespräch anläßlich des Starts der französischen Tochter publity France in Berlin erklärte, bestünden aber noch keine konkreten Planungen. Bislang sind an publity die SachsenLB mit knapp 60 Prozent, die LBBW, das Management und eine Gruppe von Privatinvestoren beteiligt. publity sei keine Investmentbank, sondern ein Internet IPO Portal, das Banken zum Partner habe.



Offizielle Partnerbanken seien bislang die LBBW, die SachsenLB und die NordLB. Seit August 2000 bestehe eine Kooperation mit pulsiv.com, dem Online-Broker der HSBC Trinkhaus & Burkhardt. Diese Kooperation zwischen einem Online-Broker und einer Internetplattform sei weltweit einzigartig. In den nächsten sechs Monaten sollen vier weitere Banken als Partner gewonnen werden, darunter eine deutsche Großbank und Privatbankhäuser. Im vergangenen Jahr wurden von publity 14 Emissionen über Internet angeboten, in diesem Jahr bislang 28. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Emissionen auf 60 steigen. Derzeit hat publity, seit März auch in Großbritannien vertreten, mehr als 22.000 Mitglieder, bis zum Jahresende sollen es 50.000 sein. +++ Gerhard Zehfuß

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%