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IRA schlägt neue Methode für ihre Entwaffnung vor

Möglicherweise in letzter Minute hat die irische Untergrundorganisation IRA am Montag einen Vorschlag zu ihrer Entwaffnung gemacht, mit dem der seit Monaten blockierte Friedensprozess für Nordirland wieder in Bewegung kommen könnte.

ap DUBLIN. Nach Angaben der Entwaffnungskommission für Nordirland handelt es sich um einen befriedigenden Vorschlag, IRA-Waffen unbrauchbar zu machen. Details des Plans stellte die vom pensionierten kanadischen General John de Chastelain geleitete Kommission in ihrer in Dublin veröffentlichten kurzen Erklärung nicht mit.

"Nach unseren Diskussionen mit dem IRA-Vertreter glauben wir, dass dieser Vorschlag einen Prozess in Gang setzt, der die IRA-Waffen vollständig und nachweisbar unbrauchbar macht", hieß es. Die Veröffentlichung erfolgte wenige Stunden vor einem Treffen der nordirischen Parteien, auf dem die irisch-britischen Vorschläge von der vergangenen Woche erörtert werden sollten. Die der IRA nahe stehende Partei Sinn Fein erklärte, der IRA-Vorschlag erfülle die Forderungen der Ulster-Unionisten von David Trimble. Die größte protestantische Regierungspartei teilte mit, sie benötige noch mehr Zeit, um den Vorschlag zu prüfen.

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