Irak an der Spitze der Herkunftsländer
Zahl der Asylbewerber im April gesunken

Gegenüber März sind die Asylanträge im April um 14,7 % zurückgegangen

ddp BERLIN. Die Asylbewerberzahlen in Deutschland sind im April zurückgegangen. Im Vormonat beantragten 6 182 Personen Asyl, teilte das Bundesinnenministerium am Montag mit. Dies waren 14,7 % weniger als im März. Insgesamt aber stiegen in den ersten vier Monaten des Jahres die Asylanträge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 13,9 % auf 27 232 an. Im vergangenen Jahr hatte die Zahl der Asylbewerber mit 78 564 Anträgen den niedrigsten Stand seit 1987 erreicht.

An der Spitze der Herkunftsländer stand den Angaben zufolge weiterhin der Irak. Allein 5 205 Iraker beantragten von Januar bis April Asyl in Deutschland. Dabei sind nach eigenen Angaben etwa ein Drittel der Antragssteller aus dem Land Kurden. In der Liste der Hauptherkunftsländer von Asylbewerbern folgen die Türkei, Jugoslawien, Afghanistan, Iran, Russland, Vietnam, Bosnien-Herzegowina, Syrien und Indien. Als Asylberechtigte anerkannt wurden von Januar bis April 959 Personen (3,5 %).

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