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Irak: Angriffe auf Parteibüros in BakubaDPA-Datum: 2004-06-26 09:28:14

Bagdad (dpa) - Bei neuen Gewaltakten im Irak sind am Samstag mindestens fünf Iraker und ein US-Soldat getötet worden. In der nordirakischen Stadt Erbil explodierte eine Autobombe und tötete einen Leibwächter des Kultusministers der kurdischen Regionalregierung.

Bagdad (dpa) - Bei neuen Gewaltakten im Irak sind am Samstag mindestens fünf Iraker und ein US-Soldat getötet worden. In der nordirakischen Stadt Erbil explodierte eine Autobombe und tötete einen Leibwächter des Kultusministers der kurdischen Regionalregierung.

Der Minister wurde bei dem Anschlag verletzt, berichtete der arabische Nachrichtensender El Dschasira. In Bakuba, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, griffen rund 20 maskierte Männer das örtliche Büro der Schiiten-Partei SCIRI (Oberster Rat für die Islamische Revolution im Irak) an. Einer der Männer drang in das Gebäude ein und jagte sich mit einer Sprengstoffweste selbst in die Luft. Dabei wurden drei Parteimitarbeiter und ein Passant getötet sowie vier Personen verletzt, berichtete El Dschasira.

Kurz danach griffen Unbekannte ein Büro der Partei des Übergangsministerpräsidenten Ijad Allawi, Irakischer Nationaler Konsens (INA), an. Über Opfer dieses Angriffs lagen zunächst keine Angaben vor. Auch SCIRI ist in der Übergangsregierung vertreten und stellt unter anderen den Finanzminister. Am Donnerstag hatten rund 150 Bewaffnete Polizeiwachen und Amtsgebäude in Bakuba angegriffen, dabei waren 20 Menschen ums Leben gekommen.

Ein US-Soldat wurde in der Nacht zum Samstag in Bagdad getötet, als seine Patrouille von Aufständischen angegriffen wurde. Dies teilte das US-Militärkommando in Bagdad mit.

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