Irak-Krieg belastet: Germanwings verschiebt Drehkreuz-Entscheidung

Irak-Krieg belastet
Germanwings verschiebt Drehkreuz-Entscheidung

Die Billiglinie Germanwings hat die Entscheidung über den Standort für ein zweites Drehkreuz in Deutschland wegen des Kriegs im Irak verschoben. "Wir warten erstmal die weitere Entwicklung ab und dann sehen wir weiter", sagte der Vorstandsvorsitzende der Germanwings Muttergesellschaft Eurowings, Friedrich-Wilhelm Weitholz, am Mittwoch in Köln.

HB/dpa KÖLN. Ein "hochinteressantes Ziel" für eine weitere Drehscheibe im Inland sei neben dem Standort Köln/Bonn auch Berlin. Berlin habe einen "sehr stark eingehenden Verkehr", weil viele Passagiere in die Hauptstadt wollten. "Ein weiterer Focus ist der Süden und der Südwesten Deutschlands." Aber im Moment werde germanwings "neue Geschäfte nicht beginnen". "Ein Krieg löst weltweit einen Einbruch in der Industriekonjunktur aus. Das hat viel mit dem Bauch zu tun und ist ein psychologischer Effekt", sagte Weitholz. Die Unternehmer urteilten nicht nur nach Zahlen, sondern auch nach einem Bauchgefühl.

Und es gebe ebenfalls beim Verbraucher eine Verunsicherung in puncto Terrorgefahr und Wirtschaftsentwicklung. "Da ist es vermessen zu sagen, wir stehen vor einem großen Reisesommer", meinte Weitholz. Zwar merke man bei Germanwings im Moment noch keine Auswirkungen, aber es bestehe eine Unsicherheit, wie es weitergeht.

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