Irak-Krieg: Kommentar: Hoffnung auf einen kurzen Krieg

Irak-Krieg
Kommentar: Hoffnung auf einen kurzen Krieg

Angesichts der überwältigenden militärischen Überlegenheit der Amerikaner kann kein Zweifel daran bestehen, wie dieser Krieg enden wird: mit einem Sieg der US-Streitkräfte.

Mit gezielten Raketenschlägen gegen die Führungsbunker Saddam Husseins hat der zweite Irak-Krieg nur zwei Stunden nach Ablauf des amerikanischen Ultimatums begonnen. Angesichts der überwältigenden militärischen Überlegenheit der Amerikaner kann kein Zweifel daran bestehen, wie dieser Krieg enden wird: mit einem Sieg der US-Streitkräfte. Die moralischen, politischen und wirtschaftlichen Folgen der Militäraktion werden aber sehr stark von der Dauer der Gefechte abhängen.

Nach einem kurzen Krieg ohne größere Opfer unter den US-Soldaten und unter der irakischen Zivilbevölkerung wird die Welt schon bald die erhitzten Debatten über seine Legitimität vergessen. Sollten sich die Armeen in einer blutigen Schlacht um Bagdad ineinander verkeilen, sind schwere Verluste unvermeidbar. Die politischen und wirtschaftlichen Erschütterungen wären dann kaum noch berechenbar.

Die Amerikaner werden deshalb alles tun, um dieses düstere Szenario zu vermeiden. Die ersten Stunden des Kriegs haben bereits gezeigt, dass sich die US-Streitkräfte auf die Enthauptung der irakischen Diktatur konzentrieren werden. Man kann dem irakischen Volk, den Amerikanern und uns allen nur wünschen, dass diese Taktik einen schnellen Erfolg haben wird. Wie immer man zur Entscheidung Bushs stehen mag, den Irak anzugreifen: Jetzt bleibt uns allen nur die Hoffnung auf seine Führungskraft.

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