Irak-Krise belastet mehr als erwartet
Delta Air wird von Turbulenzen mitgerissen

Die drittgrößte US-Fluggesellschaft Delta Air Lines erwartet wegen der Verunsicherung der Kunden durch die Irak-Krise für das laufende Quartal einen negativen operativen Cashflow.

Reuters NEW YORK. Auch eine um 1,5 Prozent geringere Auslastung werde in diesem Quartal erwartet, teilte die in Atlanta ansässige Fluggesellschaft am Montag mit. Zuvor hatte Delta mit einer zwischen 0,5 und einem Prozent höheren Auslastung gerechnet. Noch im Januar war Delta von einem "leicht positiven" Cashflow im ersten Quartal ausgegangen. Im vierten Quartal 2002 hatte Delta Verluste von 363 Millionen Dollar verzeichnet.

Die gegenwärtige geopolitische Unsicherheit habe die ohnehin schon geschwächten Umsätze mehr belastet als anfangs erwartet, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit. Die Buchungen in diesem Quartal seien rückläufig und Delta rechne mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung.

Ein Analyst von Moody's Investor Service sagte, Delta stehe vor den selben Herausforderungen wie alle anderen großen US-Carrier: einer mangelnden Nachfrage wegen der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft sagte, Delta werde als Reaktion kleinere Flugzeuge einsetzen und Flüge streichen, allerdings keine Routen aufgeben. Delta veranstaltet täglich 5619 Flüge in 78 Ländern.

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