Irakische Führung lenkt ein
US-Börsen tendieren fester

Nach dem Einlenken des Irak schließen die US-Märkte am Montag ins Plus.

vwd NEW YORK. Am Montag legte der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 0,7 Prozent bzw. 56 Stellen auf 7 864. Der S&P-500-Index verzeichnet einen Aufschlag von 0,5 Prozent bzw. vier Punkten auf 830. Der Nasdaq-Composite legt um 1,1 Prozent bzw. 14f Zähler auf 1 297 zu.

Der Grund für die freundliche Tendenz: Anzeichen für ein mögliches Einlenken des Iraks hinsichtlich der Forderungen des Weltsicherheitsrats zogen die Kurse an der Wall Street im späten Geschäft nach oben.

Unter den Standardwerten verlieren SBC Communication 3 Prozent auf 24,41 Dollar. Das Unternehmen befindet sich in Gesprächen mit General Motors Hughes über einen Kauf von Hughes Electronics. Sollte es zu einer Übernahme kommen, könnte diese ein Volumen von rund zehn Mrd Dollar haben. Der Abschlag erkläre sich dabei aus der Skepsis des Marktes gegenüber Akquisitionen in derartigen Größenordnungen, heißt es.

Licht und Schatten gibt es dagegen im Pharmabereich. Auf der einen Seite stehen Johnson & Johnson mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 52,00 Dollar, nachdem eine Vereinbarung zur Übernahme des Biotechunternehmens Scios für 2,4 Mrd Dollar unterzeichnet worden ist. Die Übernahme wird von Marktteilnehmern als sinnvoll, der Preis als gerechtfertigt bezeichnet. Auf der anderen Seite stehen Abbott Laboratories mit einem Abschlag von 3,0 Prozent auf 36,24 Dollar. Das Unternehmen musste eingestehen, dass die Studie einer Anwedung gegen Prostatakrebs enttäuscht hat und die Testreihe daher gestoppt wird.

Auch im Technologiebereich fällt die Entwicklung der Einzelwerte unterschiedlich aus. Applied Materials steigen dagegen um 2,3 Prozent auf 12,05 Dollar. Sun Microsystems klettern um 4,2 Prozent auf 3,20 Dollar. Das Unternehmen hat neue Produkte im mittleren und unteren Server-Preissegment vorgestellt.

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