Iran will sich für Palästinenser einsetzen
Iranischer Außenminister ins nahöstliche Krisengebiet geflogen

dpa TEHERAN. Der iranische Außenminister Kamal Charrasi ist am Mittwoch nach Libanon und Syrien geflogen, um die jüngsten Unruhen in den palästinensischen Autonomiegebieten zu erörtern. "Die Palästinenser-Sache hat in unserer Außenpolitik höchste Priorität", sagte Charrasi vor dem Abflug in Teheran. "Wir werden das palästinensische Volk nie im Stich lassen."

In Beirut und Damaskus will Charrasi die iranische Haltung zur derzeitigen Krise darlegen. Als nicht-arabisches Land nimmt der Iran nicht an dem in zehn Tagen in Kairo geplanten Araber-Gipfel teil.

Am Dienstag hatte der Iran eine Vermittlung in der Frage der drei israelischen Soldaten abgelehnt, die am Samstag von der schiitischen Hisbollah-Miliz im Dreiländereck Israel-Libanon-Syrien entführt worden sind.

Nach den Besuchen in Beirut und Damaskus will Charrasi Ende der Woche auch nach Bagdad reisen, um "die noch bestehenden Probleme aus dem Krieg (1980-88) zu lösen", wie er im Fernsehen sagte.

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