Irreführende Werbung: US-Regierung will "Spam"-Mails bekämpfen

Irreführende Werbung
US-Regierung will "Spam"-Mails bekämpfen

Die US-Regierung will erstmals gegen irreführende E-Mail-Werbung - so genannte "Spam" - vorgehen. Konkrete Schritte würden kommende Woche bekannt gegeben, sagte J. Howard Beales vom US-Handelsausschuss.

Reuters WASHINGTON. In "Spam" werden zum Beispiel falsche Diplome oder Tipps zum schnellen Reichwerden angeboten. In Fällen irreführender Handelspraktiken werden nach den geltenden Regeln meist die Gewinne zurückgefordert. Mit Geldstrafen müssen die Absender von "Spam" (unerwünschte Nachricht) wohl nicht rechnen. Im vergangenen Jahr erhielt einer Studie der Firma Jupiter Media Metrix zufolge jeder Internet-Nutzer in den USA im Schnitt 571 unerwünschte kommerzielle E-Mails.

"Wir sind an den Spam interessiert, deren Mitteilungen irreführend sind", sagte Beales. Der Ausschuss kann den "Spam"-Anbieter zu strukturellen Veränderungen zwingen, um die weitere Versendung irreführender E-Mails zu verhindern. Das Ausschussmitglied Mozelle Thompson forderte den US-Kongress auf, schärfere Gesetze zum Schutz der Privatsphäre im Internet zu erlassen. Das Problem der "Spam" könne nicht gelöst werden, solange die Anbieter Listen von E-Mail-Adressen aufkaufen könnten.

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