IRS sieht Inflation als Hintergrund
Lohnabschlüsse in Großbritannien durch Inflation in die Höhe getrieben

Vorläufige Analysen der wichtigen Lohnrunden im Januar würden nahe legen, dass bei den Verhandlungen der Ausgaben-Anstieg real in Betracht gekommen sei.

dpa-afx LONDON. Die Lohnabschlüsse in Großbritannien haben in den drei Monaten bis Dezember 2000 ein Niveau von 3,0% erreicht. Allerdings würden diese im Januar voraussichtlich auf 3,5% ansteigen, erklärte der Industrial Relations Services (IRS) am Dienstag in London. Es gebe erste Anzeichen dafür, dass der höhere Inflationsdruck im letzten Quartal 2000 die Löhne Anfang 2001 nach oben gedrückt habe, stellte der IRS in seiner jüngsten Studie fest.

Vorläufige Analysen der wichtigen Lohnrunden im Januar würden nahe legen, dass bei den Verhandlungen der Ausgaben-Anstieg real in Betracht gekommen sei, sagte der Autor der IRS-Studie Jeremy Baugh. Das würde für die abwartende Haltung der britischen Zentralbank zu einer möglichen Leitzinskürzung sprechen. Jeder Lohnanstieg würde Sorgen vor einer steigenden Inflation bei einem gleichzeitig angespannten Arbeitsmarkt schüren.

Das IRS erwartet in den kommenden Monaten jedoch keinen nachhaltigen Anstieg der Ausgaben in Großbritannien. Der Inflationsdruck sei in einem prognostizierten Abwärts-Trend. Zudem dürfte der starke Wettbewerb zwischen den Beschäftigten einen abschwächenden Einfluss auf die Lohnentwicklung habe, hieß

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