Islamischer Dschihad bekennt sich zu Attentat
Mindestens acht Tote bei Bombenanschlag in Jerusalem

Bei einem Bombenanschlag im Herzen von Jerusalem sind am Donnerstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Wie der israelische Armeerundfunk berichtete, wurden 70 weitere Menschen verletzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers sprengte sich ein Selbstmordattentäter in einer vollbesetzten Pizzeria an einer belebten Straßenkreuzung in die Luft. Das Stadtviertel wurde weiträumig abgeriegelt. Polizisten suchten nach möglichen weiteren Sprengsätzen.

afp JERUSALEM. Zu dem Attentat bekannte sich die militante Palästinenserorgnaisation Islamischer Dschihad. Ein anonymer Anrufer sagte der Nachrichtenagentur afp in Amman, die Explosion in dem Restaurant sei durch eine mit Gas gefüllte Korbflasche ausgelöst worden. Den Anschlag bezeichnete er als "unser Geschenk nach der Rede des irakischen Präsidenten Saddam Husseins". Saddam Hussein hatte am Mittwoch "die Verbrechen gegen die Araber, die Palästinenser und ihre heiligen Stätte" verurteilt.

Erst am Vortag hatte sich im Westjordanland ein palästinensischer Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Zu der Tat bekannte sich die radikal-islamische Palästinenserorgansiation Hamas. Bei der Explosion in der Nähe eines Kontrollpostens der Armee bei Bekaot war ein Soldat verletzt worden, der 23-jährige Attentäter kam ums Leben.

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