Ispo 2003 startet am Samstag
Heißer Sommer heizt Sportartikel-Geschäft an

Die hochsommerlichen Temperaturen bringen das Geschäft der Sport-Fachhändler in Deutschland in Schwung. "Für den Absatz von Bademode und funktioneller Schwimmbekleidung ist das heiße Sommerwetter ideal", sagte Werner Haizmann, Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel, am Donnerstag in München.

HB/dpa MÜNCHEN. In den vergangenen Wochen hätten die Händler beim Verkauf von Badesachen zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Da die Händler schon vom kalten Winter profitierten, hoffen die Geschäfte trotz der Konsumflaute für dieses Jahr auf insgesamt steigende Umsätze. Bei den Sportartikel-Herstellen ist die Stimmung allerdings noch gedrückt.

Die Branche will in München ab Samstag auf der Messe Ispo 2003 (bis 1. Juli) die neuesten Trends und Produkte vorstellen. Die Zahl der Aussteller geht in diesem Jahr allerdings deutlich zurück, die Messe füllt nicht alle Hallen. Im ersten Halbjahr steigerten die Sportfachhändler laut Verband den Umsatz um 1,5 % auf 3,8 Mrd. ?. Im Februar lief das Geschäft wegen des ungewöhnlichen Schnee- und Kälteeinbruchs besonders gut. "Durch Ski-, Skischuh- und Schlittschuhverkäufe erzielten die Kollegen ein Monatsplus von 30 %", sagte Haizmann.

Bei den Sportartikel-Herstellern allerdings sei jedes vierte Unternehmen mit der aktuellen Geschäftslage unzufrieden, sagte Siegfried Paßreiter vom Bundesverband der Deutschen Sportartikel- Industrie. Hauptursache sei die Konjunkturflaute in Deutschland und den wichtigsten Abnehmerländern. Im vergangenen Jahr sank das Produktionsvolumen der Industrie von rund drei auf knapp 2,9 Mrd. ?. "Dennoch sollten wir trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Schieflage gemeinsam optimistisch in die Zukunft schauen", meinte Paßreiter. Der Trend zu Fitness und Wellness werde weitergehen.

Auf der Messe stehen wie schon im vergangenen Jahr unter anderem die Laufsportarten ("Running"), das Gehen mit Stöcken ("Nordic Walking"), sowie Inline-Skates und traditionelle Rollschuhe im Mittelpunkt. Neben diesen wachstumsstarken Individualsportarten würden aber auch wieder Teamsportarten an Popularität gewinnen, sagte Messe-Chef Manfred Wutzlhofer. Auf der ispo präsentieren sich in diesem Jahr 1185 Aussteller (Vorjahr: 1403) aus 44 Staaten.

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