Israel schickt Reservisten nach Hause
Kein Einmarsch nach Gaza

Nach Angaben israelischer Medien vom Sonntag haben sich Ministerpräsident Ariel Scharon und Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser zunächst gegen eine neue Militäroffensive entschieden.

dpa TEL AVIV. Ben-Elieser sprach sich nach Angaben des Armee-Senders auch für eine Teilnahme Syriens an der geplanten Nahost-Friedenskonferenz aus. Damit stellte er sich gegen Scharon, der Syrien als Staat, der Terror unterstütze, von einer solchen Konferenz ausschließen will. Außenminister Schimon Peres sagte in Rom, Israel würde sich auch mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat an einen Tisch setzen.

Im südlichen Gazastreifen erschoss ein Palästinenser seinen jüdischen Arbeitgeber in der Siedlung Rafiach Jam. Indes wurde bekannt, dass die israelische Polizei vor zwei Wochen einen schweren Terror-Anschlag jüdischer Siedler auf eine palästinensische Mädchenschule in Ost-Jerusalem verhindert hat. Nach israelischen Medienberichten hatten zwei Siedler im arabischen Stadtteil Atur nachts einen Anhänger mit Sprengstoff und Zeitzünder vor der Schule abgestellt.

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