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Israel schiebt Entscheidung über Reiseerlaubnis für Arafat auf

Die israelische Regierung hat am Dienstag ihre Entscheidung über eine Reiseerlaubnis für Palästinenser-Präsident Jassir Arafat aufgeschoben. "Es wird eine Entscheidung geben, aber nicht jetzt, nicht heute Morgen", sagte Regierungssprecher Awi Pasner in Jerusalem.

rtr JERUSALEM. Arafat wollte von Mittwoch an am Gipfeltreffen der Arabischen Liga in Beirut teilnehmen, wo ein neuer Nahost-Friedensplan verabschiedet werden soll. Die israelische Regierung hatte ihre Entscheidung über die Reiseerlaubnis ursprünglich bis Dienstagmorgen angekündigt.

Arafat habe die israelischen Bedingungen zur Erteilung einer Erlaubnis noch nicht erfüllt, sagte der Regierungssprecher. "Arafat hat nicht genug getan, aber es ist noch Zeit", sagte er. Der Gipfel habe ja noch nicht begonnen.

Israel fordert von Arafat, eine Waffenruhe durchzusetzen und palästinensische Militante festzunehmen. Es hat Arafats Bewegungsfreiheit bereits vor Monaten eingeschränkt. Die US-Regierung hat sich für eine Reise Arafats zum Gipfel ausgesprochen.

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