Israelische Militäraktionen
Neun Palästinenser bei im Gazastreifen getötet

Bei israelischen Militäraktionen im Gazastreifen sind am Montag neun Palästinenser getötet worden, darunter zwei Kinder. Nach palästinensischen Angaben kamen sieben Menschen bei einem Vorstoß der Armee in das Flüchtlingslager Nusseirat im Süden der Stadt Gaza ums Leben. Etwa 20 weitere Palästinenser erlitten Verletzungen.

HB/dpa GAZA. Unter den Toten waren ein zweijähriges Mädchen und ein 13-jähriger Junge sowie ein unbeteiligter Mann. Zwei weitere Palästinenser starben bei einem Einsatz in Bet Lahia im Norden des Gazastreifens.

Israel setzte bei der Aktion in Nusseirat mindestens 30 Panzer und Kampfhubschrauber ein. Ziel war nach palästinensischen Angaben die Zerstörung von Häusern angeblicher Extremisten. Zwischen Bewaffneten und israelischen Soldaten sei es zu heftigen Schusswechseln gekommen. Bewohner des Flüchtlingslagers berichteten von Explosionen. Mindestens drei Häuser seien zerstört worden, hieß es.

Inzwischen hat ein Armeesprecher den Tod der US-amerikanischen Sozialarbeiterin Rachel Corea am Sonntag im Gazastreifen als "bedauernswerten Unfall" bezeichnet. Corey war von einem Bulldozer der Armee zu Tode gequetscht worden, als sie versuchte, die Zerstörung eines palästinensischen Hauses im Flüchtlingslager von Rafah im Süden des Gazastreifens zu verhindern.

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