Israelische Panzer rücken nach Bethlehem vor
Israel: Erneut Tote und Verletzte in Autonomiegebiet

Israelische Truppen haben am Freitag einen palästinensischen Polizisten in der Stadt Ramallah im Westjordanland erschossen.

dpa JERUSALEM. Dies verlautete aus palästinensischen Kreisen. Die israelischen Soldaten sind seit Donnerstag als Teil ihrer Vergeltungsaktion nach der Ermordung von Tourismusminister Rechawam Seewi um Ramallah eingesetzt.

Israelische Truppen haben in der Nacht zu Freitag auch verschiedene andere Positionen im palästinensischen Autonomiegebiet bezogen. Wie Radio Israel meldete, rückten sie in Beit Dschalla, Bethlehem und Beit Schaur ein. Dabei kam es zu Feuergefechten, bei denen nach palästinensischen Angaben 16 Palästinenser zum Teil schwer verletzt wurden. Die Besetzung Beit Dschallas erfolgte, nachdem Palästinenser von dort die jüdische Siedlung Gilo beschossen hatten. Nach palästinensischer Ansicht ist Gilo auf 1967 besetztem Land erbaut. Für Israel ist es ein südlicher Vorort von Jerusalem.

Der palästinensische Beschuss Gilos folgte auf die Nachricht, dass der führende Fatah-Aktivist Atef Abajat in seinem Auto bei Bethlehem ums Leben gekommen sei. Er stand auf der israelischen Liste der meist gesuchten Terroristen. Während Palästinenser überzeugt sind, dass Israelis Abajat ermordet haben, ist er nach israelischer Darstellung bei der vorzeitigen Explosion einer Bombe getötet worden, die er scharf machen wollte.

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