Israelische Regierung will Spielverlegung nicht akzeptieren
Israel macht sich für UEFA-Cup-Spiel stark

Die israelische Regierung hat sich in die Bemühungen des nationalen Fußballverbandes eingeschaltet, die Verlegung des UEFA-Cupspiels zwischen Hapoel Tel Aviv und dem AC Mailand am 14. März rückgängig zu machen.

dpa TEL AVIV. Ministerpräsident Ariel Scharon und Außenminister Schimon Peres haben nach Medienberichten vom Donnerstag Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi um Hilfe gebeten. Zugleich flog Israels Sportminister Matan Vilnai am Donnerstag nach Genf, um die Europäische Fußball-Union (UEFA) zur Zurücknahme der Entscheidung zu bewegen.

Die UEFA hatte am Mittwoch verfügt, dass das für den 14. März in Tel Aviv geplante Heimspiel von Hapoel wegen der Ausweitung der Gewalt in der Region auf einen neutralen Platz verlegt wird. Nach Angaben der israelischen Medien hat Berlusconi, der zugleich Präsident des AC Mailand ist, im Gespräch mit Scharon erklärt, sein Club habe in Israel spielen wollen und sei von der UEFA-Entscheidung völlig überrascht worden. Berlusconi habe seine Unterstützung zugesagt.

Die Spielverlegung hat in der israelischen Öffentlichkeit einen Schock und große Verärgerung ausgelöst. Mit Hapoel hat erstmals ein israelischer Club das Viertelfinale im UEFA-Cup erreicht. Die israelischen Sportfans sehen die UEFA-Entscheidung als klare Benachteilung für den Außenseiter.

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