Israelischer Offizier durch Handgranate getötet
Erneut mindestens ein Toter im Nahost-Konflikt

Ein isrealischer Offizier ist durch einen Handgranaten-Angriff im südlichen Gazastreifen ums Leben gekommen. Arafat reist nach Moskau um Putin um Vermittlung zu bitten.

dpa GAZA/MOSKAU. Bei einem Handgranaten-Angriff mutmaßlicher palästinensischer Extremisten sind am Donnerstag im südlichen Gazastreifen nach palästinensischen Angaben mindestens ein israelischer Offizier getötet und zwei Palästinenser verletzt worden. Der israelische Armeesprecher Ron Kitri sagte, die Explosion habe sich im Bereich des israelisch-palästinensischen Koordinationsbüros in der Nähe von Chan Junis ereignet. Kitri sprach lediglich von "drei Opfern" und einer weiteren "Eskalation".

Hamas-Gruppe bekennt sich zum Anschlag

Die radikal-islamische palästinensische Hamas-Organisation bekannte sich unterdessen zu dem Bombenanschlag, bei dem am Mittwochabend in der israelischen Stadt Hadera zwei Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden waren. Der israelische Polizeichef, Jehuda Wilk, warnte am Donnerstag bei einem Besuch Haderas vor weiteren Anschlägen palästinensischer Extremisten.

Barak besucht Verletzte im Krankenhaus

Ministerpräsident Ehud Barak besuchte die bei dem Anschlag Verletzten in den Krankenhäusern der Stadt. Barak und seine wichtigsten Minister wollten am Abend ihre Beratungen über eine mögliche israelische Reaktion auf den Anschlag fortsetzen.

Arafat reiste nach Moskau

Palästinenserpräsident Jassir Arafat hat unterdessen überraschend einen Arbeitsbesuch in Moskau angekündigt. Er will dort am Donnerstag Präsident Wladimir Putin um Vermittlung in der Krise im Nahen Osten bitten.

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