Israelisches Militär nimmt 15 Fatah-Mitglieder fest
Ein Palästinenser am Grenzübergang Karni erschossen

afp GAZA/JERUSALEM. Israelische Soldaten haben am Mittwochmorgen im Gazastreifen einen Palästinenser getötet. Der Mann wurde nach Krankenhausangaben am Grenzübergang Karni erschossen. Unterdessen nahm das Militär im Westjordanland 15 Verantwortliche der Fatah fest, wie der israelische Minister für Telekommunikation, Binjamin Ben Eliser, mitteilte. Die Fatah ist die Bewegung von Palästinenserpräsident Jassir Arafat. Die Palästinenser begehen am Mittwoch den Tag der Unabhängigkeit, in Gedenken an die symbolische Ausrufung eines palästinensischen Staates am 15. November 1988 in der algerischen Hauptstadt Algier.

19 Palästinenser wurden letzte Nacht verletzt

In der Nacht zum Mittwoch wurden im Gazastreifen und im Westjordanland 19 Palästinenser verletzt, sechs von ihnen schwer. In Rafah im Gazastreifen wurden 15 Palästinenser verletzt, als israelische Soldaten mit Schüssen auf Steinwürfe reagierten. Der Zustand von sechs von ihnen ist nach Krankenhausangaben Besorgnis erregend. In Nablus im Westjordanland wurden zwei weitere Palästinenser bei einem Schußwechsel zwischen Palästinensern und der israelischen Armee verletzt. In Hebron im Westjordanland wurden zwei Palästinenser verletzt, als ihr Auto beschossen wurde, wie die palästinensische Polizei mitteilte. Wer die Schüsse abgab, war zunächst unklar.

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