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Israels Präsidentenwahl geht in die zweite Runde

Schimon Peres hat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verfehlt.

afp JERUSALEM. Bei der Wahl des israelischen Präsidenten in der Knesset, dem israelischen Parlament, hat keiner der beiden Kandidaten am Montag die im ersten Durchgang erforderliche absolute Mehrheit von 61 der 120 Abgeordneten erhalten. Als Favorit bei der Präsidentschaftswahl galt der ehemalige Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres von der regierenden Arbeitspartei. Sein Gegenkandidat ist der relativ unbekannte Mosche Katzav vom rechtsgerichteten Likud-Block.

Für den Sieg in der zweiten Runde wurde ebenfalls die absolute Mehrheit benötigt. Anschließend genügt die einfache Mehrheit. Der bisherige Amtsinhaber Eser Weizman war am 10. Juli wegen einer Schmiergeldaffäre zurückgetreten. Erstmals wird das Präsidentenamt für eine einmalige Amtszeit von sieben Jahren vergeben.

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