IT-Ausgaben mittlerweile eine Notwendigkeit: Sun blickt verhalten optimistisch in die Zukunft

IT-Ausgaben mittlerweile eine Notwendigkeit
Sun blickt verhalten optimistisch in die Zukunft

"Die Ergebnisse werden in diesem Jahr für die IT-Branche deutlich besser ausfallen als noch 2001", sagte Ed Zander, leitender Manager des Technologiekonzerns Sun Microsystems am Mittwoch (Ortszeit) in Santa Clara (Kalifornien).

dpa SANTA CLARA. Noch sei allerdings nicht klar, wann genau in diesem Jahr sich der Markt wieder erholen werde. Für das Geschäftsergebnis im vergangenen Quartal will Sun die Erwartungen der Analysten erfüllen.

"Es gibt keinen Grund für Pessimismus", sagte Zander. Zahlreiche große Unternehmen aus allen Branchen stünden mit Strategien und Projekten rund um das Internet in den Startlöchern. Die meisten Firmen hätten begriffen, dass IT-Ausgaben mittlerweile eine Notwendigkeit seien, um im Wettbewerb überhaupt bestehen zu können.

Viel Wachstumspotenzial

"Das Gros der künftigen Internet-Infrastruktur ist heute noch gar nicht gebaut", sagte Steve Mac Kay, Sun-Vize-Präsident für Systementwicklung. Derzeit sei weltweit zwar das Gros der Computer mit dem Internet verbunden. Die Zahl der noch nicht ans weltweite Datennetz angeschlossenen mobilen Geräte werde in naher Zukunft jedoch weltweit enorm an Wachstum und Bedeutung zulegen, sagte Mac Kay.

Sun entwickelt und vertreibt Server sowie umfangreiche Infrastruktur für die Kommunikation über Netzwerke. Mit der von Sun ins Leben gerufenen Liberty Alliance entwickelt das Unternehmen derzeit – gemeinsam mit rund 40 weltweit agierenden Partner-Firmen – eine Alternative zur Passport-Technologie des weltgrößten Software-Herstellers Microsoft, die die sichere Datenübertragung sowie die persönliche Identifizierung im Internet gewährleisten soll. In dieser Woche geben gleich eine ganze Reihe von IT-Unternehmen ihre mit Spannung erwarteten Quartalsergebnisse bekannt. Sun Microsystems hatte kurzfristig die Bekanntgabe auf kommenden Freitag verschoben. Der weltweit führende Chiphersteller Intel hatte am Dienstag den Auftakt gemacht, allerdings aufgrund des weiter rückläufigen PC-Markts einen Gewinnrückgang von 77 % bekannt geben müssen.

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