IT-Konzern in Erklärungsnot
EDS muss 2000 Mitarbeiter entlassen

Der IT Electronic Data Systems-Dienstleister (EDS) Corp. will noch in dieser Woche rund 2 000 Angestellte entlassen. Als Grund gibt der Konzern die schwache Nachfrage nach IT- Services an.

bba NEW YORK. Gleichzeitig hat das Unternehmen in einer Telefonkonferenz mit Analysten seine Buchhaltungspraktiken erläutert. Außerdem zieht Moody?s Investor Service in Erwägung, das A1-Rating von EDS? langfristigen unbesicherten Forderungen herabzustufen. Von dieser Maßnahme wären Schulden in Höhe von 4 Mrd. $ betroffen. Moody?s nannte als Grund mögliche Auftragsausfälle des US-Telekomunternehmen Worldcom, einem der größten Kunden von EDS.

James Daley, Finanzchef von EDS, zeigte sich enttäuscht über die mögliche Herabstufung. Er betonte jedoch, dass Standard & Poor?s Inc. (S&P), die zweite große US-Ratingagentur, Montag versichert habe, das Schicksal von Worldcom würde keinen Einfluss auf das S&P-Kreditrating von EDS haben.

Vor kurzem war bekannt geworden, dass ein Vertrag zwischen Worldcom, das in einen Finanzskandal verstrickt ist und möglicherweise kurz vor dem Konkurs steht, und EDS möglicherweise platzen wird. Der Auftrag sollte EDS 6,4 Mrd. $ Einnahmen einbringen, verteilt auf elf Jahre. Analysten rechnen mittlerweile damit, dass Worldcom den EDS-Vertrag ganz oder teilweise kündigt. Worldcom sagte jedoch, es habe keine solche Pläne.

Quelle: Wall Street Journal

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