IT-Netze in Privathaushalten
Heimnetzwerke liefern Daten aus der Steckdose

Nach einer Studie der amerikanischen Marktforscher Instat/MDR hat die Zahl der Heimnetzwerke in Westeuropa im vergangen Jahr um über 60 Prozent zugenommen - von 2,8 Millionen Stück Ende 2002 auf rund 4,5 Millionen zwölf Monate später. "Bis 2007 wird diese Zahl auf 15 Millionen wachsen", sagt Instat/MDR-Analyst Michael Wolf. Mit Heimnetzwerken können mehrere Nutzer in einem Haushalt in verschiedenen Räumen dasselbe IT-System nutzen.

HB DÜSSELDORF. Auch wenn W-Lan in Zukunft den Löwenanteil unter den Heimnetzwerken einnehmen wird, räumen die Marktforscher von Instat/MDR anderen Technologien ebenfalls gute Chancen ein. So etwa dem Homeplug-Standard, der für die Vernetzung innerhalb von Wohngebäuden die bestehenden Elektroleitungen nutzt.

"Dicke Betondecken oder-wände, die bei den drahtlosen Funknetzen häufig die Datenübertragung stören, spielen bei Homeplug keine Rolle", sagt Heiko Harbers, Vorstand der Devolo AG in Aachen. Mit seiner D-Lan-Produktfamilie ("direct Local Area Network") ist das Unternehmen laut den aktuellen Verkaufszahlen der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg in diesem Segment unangefochtener Marktführer in Deutschland. Harbers sieht in der Steckdosen-Vernetzung eine ideale Ergänzung zum Wireless Lan und bietet deshalb auch einen entsprechenden Adapter zur Verbindung beider Technologien an.

Der nächste Schritt in der Entwicklung der Heimnetzwerke - so die Einschätzung von Instat/MDR - liegt im Brückenschlag zur Unterhaltungselektronik. "Online-Spielekonsolen, Stereoanlagen und persönliche Digital-Videorekorder werden künftig ebenfalls darin eingebunden", erwartet Wolf.

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