IT-Sicherheit boomt
IT-Messe Systems um 16 Prozent geschrumpft

Die Zahl der Aussteller auf der 20. Münchner IT Systems-Fachmesse ist gegenüber dem vergangenen Jahr um 16 % geschrumpft. Wie der Geschäftsführer der Messe München, Joachim Enßlin, am Donnerstag sagte, werden vom 15. bis 19. Oktober rund 2 700 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Informationstechnik und Telekommunikation präsentieren.

ddp MÜNCHEN. Stornierungen habe es vorwiegend im Bereich der Telekommunikationsunternehmen und Ausrüster gegeben, sagte Enßling. Prognosen über die Zahl der Besucher wollte er auf Grund der Branchensituation und der aktuellen weltpolitischen Lage nicht wagen. In den vergangenen Jahren hatte die Messe Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich verzeichnet. Zur Systems 2000 waren rund 147 000 Besucher gekommen, der überwiegende Teil davon Fachbesucher.

Doch auch im derzeit schwierigen Umfeld gebe es Bereiche der Messe, die gewachsen sind, stellte der Geschäftsführer fest. Für den Ausstellungsbereich IT-Sicherheit in der Halle B1 hätten sich mit 100 Ausstellern doppelt so viele Unternehmen angemeldet wie im Jahre 2000. Auf rund 5 500 Quadratmetern würden aktuelle Lösungen wie Virenscanner und Firewalls gezeigt. Zusätzlich biete dieser Bereich rund 200 Vorträge zum Thema Gefahren im Datenverkehr über das Internet. Auch der Bereich Mobile Lösungen und das Fachhandelszentrum Dealers Only seien in diesem Jahr größer geworden. Fachbesucher könnten in der MobileSolutionsArea etwa neue Bluetooth-Lösungen testen.

Die Systems bietet neben den eigentlichen Messeständen 19 Foren zu aktuellen Themen der IT-Branche. Erstmals vertreten sind Vortragsreihen zu den Themen E-Government, MacSolutions und Powerline-Communications. Die eGovernmentArea richte sich vor allem an die Vertreter der öffentlichen Verwaltungen, sagte Enßlin. Präsentiert werden Lösungen für die Kommunikation innerhalb von Behörden ebenso wie Systeme für den Online-Dialog zwischen Verwaltung und Wirtschaft und Verwaltung und Bürgern. Das sind beispielsweise Computerprogramme, die es ermöglichen, öffentliche Aufträge über das Internet auszuschreiben. In vier Podiumsdiskussionen erörtern Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik zudem Themen wie regionale Online-Marktplätze und die Bedeutung der digitalen Signatur in der elektronischen Verwaltung.

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