Italien
Donadoni sieht Rückschritt

Italiens Nationaltrainer Roberto Donadoni hat aufgrund technischer Schwächen einen „Rückschritt“ seines Landes im Weltfußball erkannt. Dies belaste das italienische Spiel derzeit noch nicht, aber langfristig sieht der Coach Probleme.

Der Fußball im Land des Weltmeisters Italien ist offenbar nicht von technischen Schwächen verschont geblieben. Das hat zumindest der aktuelle Nationaltrainer Roberto Donadoni festgestellt und deshalb eine Änderung der Ausbildungsstrategie gefordert. Das allgemein gestiegene Niveau im Weltfußball sei aus italienischer Sicht "mit einem kleinen Rückschritt verbunden. Wir haben durch die Betonung des physischen Spiels etwas an technischem Können verloren", sagte der 44-Jährige im Interview mit der Sonntags-FAZ.

Im Land des Weltmeisters gäbe es zwar nach wie vor sehr talentierte Spieler, "die allerdings immer öfter kleine technische Schwächen" hätten. Donadoni, der in der vergangenen Woche seinen Vertrag als Nationalcoach der "Squadra Azzurra" bis 2010 verlängerte, verlangte daher, dass der Verband mehr Augenmerk auf die spielerische Ausbildung legen müsse. Sollte dies nicht geschehen, "dann bekommen wir auf Dauer Schwierigkeiten", meinte der ehemalige Nationalspieler.

© SID

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