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Italien: Kein eindeutiger Sieger bei Kommunalwahlen

Bei den am Montag zu Ende gegangenen Kommunalwahlen in Teilen Italiens hat es keinen eindeutigen Sieger gegeben. Das Mitte-Rechts-Bündnis von Ministerpräsident Silvio Berlusconi siegte nach den am Dienstagmorgen vorliegenden Ergebnissen in 11 von 22 Provinzhauptstädten.

dpa ROM. Das oppositionelle Mitte-Links-Bündnis gewann in sechs Städten, darunter jedoch mit überwältigender Mehrheit in Genua, der größten Stadt, in der gewählt wurde.

In fünf weiteren Städten, darunter Verona, sind am 10. und 11. Juni zweitägige Stichwahlen nötig, nachdem kein Bürgermeisterkandidat die absolute Mehrheit der Stimmen erreichte. Bei den gleichzeitig stattgefundenen Wahlen in zehn von rund 100 Provinzen verzeichnete das Berlusconi-Bündnis vier Siege. Drei Provinzen gingen an die Mitte-Links-Parteien, während in drei weiteren Stichwahlen nötig sind.

Die Wahlen galten als ein erster Test für die Mitte-Rechts-Koalition Berlusconis nach ihrem klaren Sieg bei den Parlamentswahlen im Mai des Vorjahres. Beiden politischen Lagern, die in einigen Kommunen allerdings nicht geschlossen angetreten waren, äußerten sich zufrieden über das Wahlergebnis. Rund zwölf Mill. Menschen waren bei dem am Sonntag und Montag stattgefundenen Urnengang in knapp 1000 Gemeinden wahlberechtigt, das entspricht etwa einem Viertel der gesamten Wählerschaft. Die Beteiligung lag bei knapp 76 % bei den Kommunalwahlen und 65 % bei den Provinzwahlen.

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