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Italienische Frauen kommen angeblich für Lösegeld frei

Die beiden vor drei Wochen im Irak verschleppten Italienerinnen sollen nach Informationen einer kuwaitischen Zeitung gegen Zahlung von einer Million Dollar Lösegeld freigelassen werden.

dpa KUWAIT-STADT/KAIRO. Die beiden vor drei Wochen im Irak verschleppten Italienerinnen sollen nach Informationen einer kuwaitischen Zeitung gegen Zahlung von einer Million Dollar Lösegeld freigelassen werden.

Die Zeitung "Al-Rai Al-Aam" berichtete am Dienstag unter Berufung auf eine "gut informierte Quelle mit Kontakten zu Islamisten-Gruppen", die Entführer hätten am Montag bereits 500 000 Dollar erhalten. Ein Vermittler solle ihnen den Rest des Geldes in den nächsten Tagen übergeben und die Geiseln mitnehmen.

Der Informant sagte, die Kidnapper hätten eingesehen, dass ihre Forderung nach einem Abzug der italienischen Armee aus dem Irak "nicht logisch" sei. An den Verhandlungen sei keine arabische Regierung als Vermittlerin beteiligt. Der jordanische König Abdullah II. hatte zuvor erklärt, die beiden Frauen seien nach seinen Informationen noch am Leben. Simona Pari und Simona Torretta hatten für eine private Hilfsorganisation in Bagdad gearbeitet.

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