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Italienische Irak-Geiseln kommen angeblich für Lösegeld frei

Das US-Militär hat am frühen Dienstagmorgen erneut Ziele in der irakischen Rebellenhochburg Falludscha bombardiert. Unterdessen gibt es Anzeichen für eine mögliche Freilassung der beiden entführten Italienerinnen.

dpa BAGDAD. Das US-Militär hat am frühen Dienstagmorgen erneut Ziele in der irakischen Rebellenhochburg Falludscha bombardiert. Unterdessen gibt es Anzeichen für eine mögliche Freilassung der beiden entführten Italienerinnen.

Das amerikanische Militärkommando sprach von einem "Präzisionsschlag" gegen eine Basis des Jordaniers Abu Mussab el Sarkawi. Zum Zeitpunkt des Angriffs hätten sich mehrere Terroristen dort aufgehalten. Angaben über zivile Opfer lagen zunächst nicht vor. Bei einem Angriff von Aufständischen in Basra im Südirak kamen nach Angaben eines britischen Militärsprechers zwei britische Soldaten ums Leben.

In Nadschaf schossen Unbekannte vor einer Polizeiwache auf Polizisten. Zwei Polizisten kamen ums Leben, drei wurden verletzt, gab die Polizei bekannt. Im Bagdader Geschäftsviertel Karrade explodierte am Morgen ein Sprengsatz. Nach Angaben von Krankenhausärzten wurde ein Iraker getötet und ein weiterer verletzt.

Die beiden im Irak verschleppten Italienerinnen sollen nach Informationen der kuwaitischen Zeitung "Al-Rai Al-Aam" gegen Zahlung von einer Million Dollar Lösegeld freigelassen werden. Die Entführer hätten am Montag bereits die Hälfte dieser Summe erhalten.

Vor einem amerikanisch-irakischen Kontrollpunkt bei Falludscha sprengte sich am Montag ein Selbstmordattentäter mit seinem Wagen in die Luft. Drei irakische Nationalgardisten starben, mehrere andere wurden verletzt, hieß es nach Polizeiangaben vom Dienstag. Auch unter den US-Soldaten soll es Opfer gegeben haben. Die Terrorgruppe El Tawhid wa El Dschihad hatte sich am Montag zu dem Anschlag bekannt.

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