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IVG bestätigt nach geringerem Halbjahres-Ergebnis Ausblick für 2004

dpa-afx BONN. Der Immobilien-Konzern IVG hält trotz eines geringeren Gewinns im ersten Halbjahr an seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2004 fest. Für das Gesamtjahr erwartet die IVG einen höheren Jahresüberschuss, wie sie am Mittwoch in Bonn meldete. Die Aktie der IVG Immobilien AG gewann im frühen Handel 0,10 % auf 9,78 €. Der Mdax stieg gleichzeitig um 0,05 % auf 4 790,44 Punkte.

dpa-afx BONN. Der Immobilien-Konzern IVG hält trotz eines geringeren Gewinns im ersten Halbjahr an seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2004 fest. Für das Gesamtjahr erwartet die IVG einen höheren Jahresüberschuss, wie sie am Mittwoch in Bonn meldete. Die Aktie der IVG Immobilien AG gewann im frühen Handel 0,10 % auf 9,78 ?. Der Mdax stieg gleichzeitig um 0,05 % auf 4 790,44 Punkte.

Zum Überschuss-Zuwachs im laufenden Jahr beitragen sollen vor allem bereits im August getätigte Immobilienverkäufe in London und Paris, die erst im dritten Quartal in die Bilanz mit einfließen. Die Mitte 2004 erworbene Mehrheitsbeteiligung an der Oppenheim Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH (OIK) soll ebenfalls zum Ergebnisplus beisteuern. Genauere Prognosen machte IVG nicht. Ein Sprecher verwies darauf, dass IVG zum Jahresende auf den Bilanzierungsstandard IAS/Ifrs umstellen will.

Halbjahres-Ergebnisse

In den ersten sechs Monaten sackte der Überschuss auf 14,2 Mill. ? nach 25,9 Mill. ? im Vorjahreszeitraum, wie die IVG mitteilte. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag mit 59,5 Mill. ? ebenfalls unter dem Vorjahresniveau von 77,9 Mill. ?. Im Vorjahr hatte die IVG bereits in den ersten sechs Monaten Immobilien im Wert von 20,9 Mill. ? verkauft. Im ersten Halbjahr 2004 betrug der Gewinn aus den verkauften Immobilien 5,3 Mill. ?. Der Umsatz stieg leicht von 168,8 Mill. auf 170,3 Mill. ?.

Aus dem eigenen Bestand vermietete die IVG im ersten Halbjahr 92 000 Quadratmeter, darunter Büros in Helsinki, Berlin, Budapest, Paris, London und Brüssel. Der Vermietungsgrad kletterte damit von 92,7 auf 93,4 %. In diesem Jahr soll die Auslastung weiter steigen. Der Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr ist dem Unternehmen zufolge auf den Kauf der finnischen Polar-Gruppe zurückzuführen.

Das Projektentwicklungsvolumen der IVG beträgt 1,2 Mrd. ?, das eigene Immobilienportfolio liegt bei 3,3 Mrd. ?. Die IVG hatte im April dieses Jahres 50,1 % der OIK zu einem Kaufpreis von 125 Mill. ? übernommen. Beide Unternehmen konzentrieren sich auf europäische Metropolen.

Aktionärsstruktur

Seit Februar hat IVG eine neue Aktionärsstruktur. Im Zuge der Insolvenz der WCM-Tochter Sirius ging deren IVG-Anteil von knapp 50 % an die Gläubigerbanken. Laut IVG hält die Sal. Oppenheim derzeit 25,1 % und die HSH Nordbank 11,2 %. Zum Halbjahresende beschäftigte die Gesellschaft 680 Mitarbeiter.

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