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IVG hat operatives Ergebnis im 3. Quartal mehr als verdoppelt: 51,7 Millionen Euro

Der Immobilienkonzern IVG hat Umsatz und Gewinn im dritten Quartal kräftig gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich von 24,2 Mill. Euro im Vorjahr auf 51,7 Mill. erhöht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bonn mit.

dpa-afx BONN. Der Immobilienkonzern IVG hat Umsatz und Gewinn im dritten Quartal kräftig gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich von 24,2 Mill. Euro im Vorjahr auf 51,7 Mill. erhöht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bonn mit. Der Umsatz sei von 78,5 auf 119,2 Mill. Euro gestiegen. Gleichzeitig wurde die bisherige Gewinnprognose für 2004 bestätigt. Der Überschuss werde den Vorjahreswert übertreffen, hieß es. Die IVG hatte 2003 einen Nettogewinn von 66,5 Mill. Euro erzielt.

Für das dritte Quartal hat sich der Überschuss nach Unternehmensangaben von 1,8 Mill. vor einem Jahr auf 24,0 Mill. Euro erhöht. Analysten hatten im Durchschnitt nur 20,7 Mill. erwartet. Auch das Ebit übertraf die Expertenprognose von 46 Millionen.

Vermietungsstand 93 Prozent

Für die ersten neun Monate ergibt sich damit laut IVG eine Steigerung des Ebit um neun Prozent auf 111,2 Mill. Euro. Der Reingewinn sei um 38 Prozent auf 38,2 Mill. Euro gesteigert worden. Der Umsatz kletterte von 247,9 auf 289,5 Mill. und die Gesamtleistung von 304,7 auf 337,5 Mill. Euro. Der Vermietungsstand habe in diesem Zeitraum "erfreuliche" 93 Prozent erreicht. Die Nettomieten, die Haupteinnahmequelle des Konzerns, hätten um elf Prozent auf 182,2 Mill. Euro zugelegt.

Die Umsatz- und die Nettomietensteigerung im dritten Quartal führte die IVG im wesentlichen auf den Kauf der finnischen Polar-Gruppe zurück, von der die IVG im Oktober 2003 71,42 Prozent erwarb. Zu dem Ergebnis habe auch der Verkauf der Immobilien Boulevard Haussmann in Paris und Conduit Street in London ganz erheblich beigetragen.

Europäische Mietmärkte Erholen Sich

Nach Darstellung der IVG haben sich die Erholungstendenzen auf den wichtigen europäischen Mietmärkten fortgesetzt. In deutschen Immobilienstandorten deute sich eine Bodenbildung beim Rückgang der Spitzenmiete an. Der Konzern rechnet weiterhin mit Stabilität auf den europäischen Investmentmärkten, denn das Interesse an Immobilienanlagen sei ungebrochen. Insbesondere der deutsche Investmentmarkt profitiere derzeit vom Akquisitionsinteresse ausländischer Investoren.

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