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IW-Direktor nennt VW-Abschluss Rückkehr zur Vernunft

Als Rückkehr zur Vernunft hat der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, den Tarifabschluss beim Volkswagen-Konzern bezeichnet.

dpa-afx KÖLN. Als Rückkehr zur Vernunft hat der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, den Tarifabschluss beim Volkswagen-Konzern bezeichnet. Zugleich sehe er darin auch für den Standort Deutschland den Beleg, "dass wir handlungsfähig sind", sagte Hüther am Donnerstag in einem dpa- Gespräch in Köln. Der erzielte Kompromiss sei für ihn ein weiterer Beweis, dass im Jahr 2004 in der Lohnpolitik mehr Realismus erlangt werde.

"Die zweijährige Nullrunde mit der vereinbarten Einmalzahlung ist ein völlig angemessener Einstieg, um die Arbeitskosten zu normalisieren", sagte Hüther. Mit Blick auf die strukturellen Veränderungen auf dem Automarkt sei der VW-Abschluss ein wegweisender Schritt. "Wir bringen am Standort Deutschland die Arbeitskosten in eine andere Position im Vergleich zu anderen Standorten außerhalb", sagte Hüther. Das sei der wichtigste Schritt der zunächst getan werden könne. Dies werde zum Teil auch mit Reduktionen der Arbeitskosten erzielt. Dabei zeige sich, dass das möglich sei, ohne gleich in den Barlohn einzuschneiden, sagte Hüther mit Blick auf die gefundene Überstundenregelung.

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