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IWF berät über Finanzkrise in Argentinien

Das Direktorium des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat am Montag über die Finanzkrise in Argentinien und eine mögliche Unterstützung für das südamerikanische Land beraten.

Reuters WASHINGTON. Der für Außenbeziehungen zuständige IWF-Direktor Thomas Dawson sagte, das Gremium habe in einem informellen Treffen nach der Sommerpause über die Lage in Argentinien und Möglichkeiten der Hilfe gesprochen. Dawson fügte hinzu: "Der IWF arbeitet weiter mit der argentinischen Regierung an einem Programm, das Argentinien helfen wird, wieder zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstum zu gelangen."

Die argentinische Regierung unter Präsident Fernando de la Rua versucht mit einem drastischen Sparprogramm, wieder finanziellen Handlungsspielraum zu erlangen. Volkswirte rechnen mit Kreditzusagen des IWF für Argentinien von sechs bis neun Mrd. $. Bisher haben IWF und Weltbank dem mit 128 Mrd. $ verschuldeten Land Hilfskredite in Höhe von rund 40 Mrd. $ zugesagt. Die internationalen Finanzmärkte befürchten eine Zahlungsunfähigkeit des Landes sowie eine Abwertung des argentinischen Peso, der derzeit an den $ gekoppelt ist.

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