IWF dreht Argentinien den Geldhahn zu
Zwischenruf: Ein Signal für viele Länder

Nun scheint es für Argentinien ganz schlimm zu kommen. Der Internationale Währungsfonds dreht den Geldhahn zu. Das setzt ein Signal auch für andere Schwellenländer: Mit immer neuen Schulden lassen sich auf Dauer keine Probleme lösen.

Nur - was ist die Alternative? In vielen Staaten funktioniert die Besteuerung entweder schon von Seiten des Staates nicht, oder die Bürger, die Geld haben, finden Wege, es außer Landes zu schaffen. Wenn die Steuern nicht fließen, kann der Staat sich aber nur über Verschuldung finanzieren - ein Teufelskreis. Um ihn zu durchbrechen, bedarf es einer ausgefeilten Strategie. Manchen Ländern müssen die Schulden erlassen werden. Viele Staaten brauchen Unterstützung beim Aufbau einer effektiven Verwaltung - und müssen sich selbst diesem Ziel verschreiben. Vielleicht erhöht die Argentinienkrise wenigstens den Druck, neue Wege zu gehen.

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