IWF-Prognose wahrscheinlicher
Wirtschaft wächst vermutlich weniger als erwartet

Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr nach Einschätzung von Bundesbank-Vizepräsident Jürgen Stark eher um 0,5 % wachsen als - wie von der Bundesregierung prognostiziert - um 0,75 %.

rtr FRANKFURT. "Ich sehe nicht, wo das notwendige Wachstum im dritten Quartal hergekommen sein soll, und auch für das vierte Quartal sieht es nicht rosig aus", sagte Stark der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe) dem Blatt zufolge. Daher liege die Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) von 0,5 % wohl näher an der Realität als die Regierungsprognose von 0,75 %, zitierte die Zeitung Stark weiter. Die trüben Wachstumsaussichten in Europa seien ein wichtiger Grund dafür, warum der Euro in jüngster Zeit nicht weiter zum Dollar zugelegt habe.

Bundesbankpräsident Welteke hatte am Wochenende in Washington in einem Interview gesagt, er rechne in diesem Jahr in Deutschland mit einem Wirtschaftswachstum von knapp 0,75 %. Im vergangenen Jahr war das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,6 % gewachsen.

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