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IWF sieht weiter die Gefahr einer Überhitzung der chinesischen Wirtschaft

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht weiterhin die Gefahr einer Überhitzung der chinesischen Wirtschaft. Allerdings habe sich das Risiko verringert, hieß es in einem in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichten IWF-Bericht zur wirtschaftlichen Lage in der Volksrepublik. Die Bemühungen der politischen Führung in Peking zur Abbremsung der Konjunktur "tragen erste Früchte". Für das Gesamtjahr rechnet der IWF mit einem Wirtschaftswachstum von 9,0 %.

dpa-afx WASHINGTON. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht weiterhin die Gefahr einer Überhitzung der chinesischen Wirtschaft. Allerdings habe sich das Risiko verringert, hieß es in einem in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichten IWF-Bericht zur wirtschaftlichen Lage in der Volksrepublik. Die Bemühungen der politischen Führung in Peking zur Abbremsung der Konjunktur "tragen erste Früchte". Für das Gesamtjahr rechnet der IWF mit einem Wirtschaftswachstum von 9,0 %.

Bedenklich sei allerdings, dass eine so genannte "weiche Landung" der chinesischen Wirtschaft kurzfristig nicht gesichert sei, hieß es in dem IWF-Bericht. Mittelfristig hätten dagegen die Maßnahmen der Regierung in Peking einen entscheidenen Einfluss auf die weitere erfolgreiche Entwicklung der Konjunktur. Zu diesen Maßnahmen zählen lauf IWF die Wirtschaftspolitik des Landes mit den Strukturreformen in wichtigen Schlüsselbereichen wie dem Bankensektor und den staatseigenen Betrieben.

Außerdem riet der IWF der chinesischen Führung, die Wechselkurspolitik flexibler zu gestalten. Dies sei im Interesse der Volksrepublik, hieß es in dem Bericht. Eine weitere Flexibilisierung würde die Effizienz der Geldpolitik zur Eindämmung der Binnennachfrage und des Preisdrucks stärken.

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